Art Zuiderzee Route

Art Zuiderzee ist eine Initiative von Petra Hart, bei der sie 64 lokale, nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler mit 32 Kulturerbestätten rund um die ehemalige Zuiderzee verband, darunter 14 Museen. Ausgehend von der Geschichte und Identität der jeweiligen Orte brachte Hart Künstlerinnen und Künstler mit spezifischen Orten und Geschichten zusammen.

Die Art Zuiderzee Route war als rund 420 Kilometer lange Kunstroute um die ehemalige Zuiderzee konzipiert. Besucher konnten die Route zu Fuß, mit dem E-Bike, per Segelboot oder im Rahmen kleiner Bustouren erleben. Auf einer historischen Karte der Zuiderzee verband Hart die teilnehmenden Orte mit Linien. Nach und nach bildeten diese Linien die Form eines Fisches, der zum visuellen Erkennungszeichen der Route wurde.

Aufgrund einer schweren Erkrankung musste Hart die weitere Realisierung von Art Zuiderzee verschieben. Eine der von ihr bereits entwickelten Ideen war die Verbindung der Künstlerin Nynke Koster mit den Wasserkellern des Zuiderzeemuseums. Mit Harts Zustimmung führte das Museum diese Idee und die Zusammenarbeit bereits vorab weiter. Das daraus entstandene Werk wurde später vom Zuiderzeemuseum angekauft.

Die weitere Realisierung von Art Zuiderzee wurde schließlich zunächst nicht fortgeführt. Das ursprüngliche Konzept, die Route und die Verbindungen zwischen Künstlerinnen, Künstlern und Kulturerbestätten bestehen jedoch weiter und lassen Raum für eine mögliche zukünftige Fortsetzung.

Art Zuiderzee entwickelte sich aus früheren Projekten Harts, in denen sie Künstlerinnen und Künstler mit besonderen Orten verband. 2014 organisierte sie die erste Ausgabe von AMFAD in den Amsterdamer Houthavens. 2021 folgte eine neue Ausgabe im Hotel Spaander in Volendam, einem Ort mit einer langen Geschichte als internationale Künstlerkolonie.